China startet den Astronomie-Beobachtungssatelliten „Einstein“.

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Nach Angaben der China Aerospace Science and Technology Company (CASC) wurde der „Einstein“ genannte Satellit vom Xichang Satellite Center in der Provinz Sichuan mit der Trägerrakete Long March-2C gestartet.

Der in Zusammenarbeit mit China und Frankreich entwickelte Satellit, auch „Variable Space Objects Tracking Vehicle“ (SVOM) genannt, hat ein Design, das einer Lotusblume ähnelt und aus 12 Blütenblättern und 2 Ranken besteht.

Das Design, bei dem die Blütenblätter aus Weitfeld-Röntgenteleskopen (WXT) und die Ranken aus Röntgenverfolgungsteleskopen (FXT) bestehen, verleiht dem Satelliten die Funktion eines vollwertigen Observatoriums.

„HUMMERAUGE“

Es wird erwartet, dass der Satellit Phänomene und Effekte aufzeichnet, die von anderen Teleskopen mit ähnlichen Merkmalen nicht erfasst werden, da seine Teleskope sowohl für die Weitwinkelbeobachtung als auch für die fokussierte Röntgenbildgebung mit dem „Hummerauge“-Modell ausgelegt sind.

Das Auge des Hummers besteht aus würfelförmigen Röhren, die jeweils dem gleichen Kugelmittelpunkt zugewandt sind. Durch diese Struktur kann Licht aus allen Richtungen in die Röhren reflektiert und auf die Netzhaut fokussiert werden, was eine uneingeschränkte Sicht auf das Sehfeld ermöglicht.

Mit dem Einstein-Satelliten wollen Wissenschaftler vorübergehende Himmelsphänomene wie Supernova-Explosionen, die auftreten, wenn Riesensternen die Energie ausgeht, Röntgenblitze, die bei Gravitationswellen vorkommen, unbewegliche Schwarze Löcher und veränderliche Himmelskörper tief im Universum erkennen.

Der Satellit trägt seinen Namen, weil die Existenz von Schwarzen Löchern und Gravitationswellen erstmals in Albert Einsteins „Allgemeiner Relativitätstheorie“ vorgeschlagen wurde.

NTV

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