Die Anzahl der mit bloßem Auge sichtbaren Sterne nimmt aufgrund der Lichtverschmutzung ab.

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Laut dem Bericht der BBC wurden die Daten, die Amateurastronomen 12 Jahre lang durch Zählen der Sterne am Himmel, die sie mit bloßem Auge sehen können, gewonnen haben, mit dem Online-Projekt „Earth at Night“ aufgezeichnet.

Die Daten zeigten, dass das durch die Reflexion künstlicher Quellen in den Himmel verursachte Leuchten des Himmels seit 2021 jedes Jahr um 10 Prozent zugenommen hat.

Vom Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam, das an der Studie mitgewirkt hat, hat Dr. Christopher Kyba sagte, dass das Sternensehen aufgrund der zunehmenden Lichtverschmutzung allmählich verschwindet.

Es wurde festgestellt, dass diese Zunahme der Verschmutzung bedeutet, dass die Anzahl der Sterne, die ein Kind, das an einem Ort geboren wird, an dem 250 Sterne zu sehen sind, nach 18 Jahren in derselben Region sehen kann, unter 100 sinken wird.

Kyba hofft, dass die in den letzten Jahren in einigen Stadtzentren unternommenen Schritte zur Energieeinsparung die Lichtverschmutzung verringern werden, weist jedoch darauf hin, dass verschiedene Arten von Lichtquellen die Helligkeit des Himmels verschlechtern: „Denken Sie daran, dass Lichtverschmutzung Energieverschwendung ist. Wir setzen diese Lichtenergie weiterhin in die Atmosphäre frei, und vielleicht sollten wir das nicht tun.“ sagte.

BILD DER LICHTSCHMUTZUNG

Die Lichtverschmutzungsexperten Salvador Bara und Fabio Falchi sagten in ihrem zusätzlich zu der Forschung veröffentlichten Meinungsbeitrag, dass die Menschen die von der Internationalen Raumstation (ISS) veröffentlichten Nachtbilder und -videos des Planeten bewunderten, sie aber nicht als „ Bild der Lichtverschmutzung“.

Experten werteten, dass die Schönheit dieser Bilder von Menschen so etwas wie „die Regenbogenschönheit den farbigen Reflexionen im Wasser aufgrund chemischer Verschmutzung zuschreiben“ sei.

Es wurde berichtet, dass Lichtverschmutzung nicht nur die Sternensicht verringert, sondern auch die menschliche Gesundheit schädigt, indem sie das Schlafverhalten beeinflusst, aber auch das Verhalten von Tieren negativ beeinflusst.

Die Studie von Kyba und seinem Team wurde in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.

NTV

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